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Auf der Spur der Listerien

37/2020, 11.11.2020

BfR-Symposium diskutiert online darüber, wie Lebensmittel noch sicherer gemacht und Verbraucherinnen und Verbraucher besser geschützt werden können

Käse, Räucherfisch, Fleisch und Wurst sowie Obst und Gemüse gehören zu jenen Lebensmitteln, über die sich Menschen mit Listerien anstecken können. Während die meisten Personen eine Infektion gut überstehen, können Immungeschwächte und Ältere schwer erkranken oder sogar an der Listeriose sterben. Rückrufe von Lebensmitteln, steigende Infektionszahlen über viele Jahre und langanhaltende Ausbrüche machen die Belastung von Lebensmitteln durch Listerien zu einer wachsenden Herausforderung für den Verbraucherschutz. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) richtet daher vom 16. bis 17. November 2020 ein Online-Symposium aus, in dem der Schutz vor Listerien im Mittelpunkt stehen wird. „Neuartige Methoden wie die Erbgutanalyse mit Next Generation Sequencing ermöglichen es heute, Erreger bis zur Quelle zurückzuverfolgen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Damit ist es möglich, schneller und präziser als bisher mit Listerien belastete Produkte als Ausbruchsvehikel zu identifizieren. Dies wird zukünftig Leben retten.“

Quelle hierzu auf bfr.bund.de

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Achtung Gefahr: Was die Angst mit uns macht

35/2020, 28.10.2020

BfR-Wissensdialog diskutiert über den Umgang mit Unsicherheit

Wer über „Angst und Gesellschaft“ diskutiert, kommt dieser Tage um die Coronavirus-Pandemie nicht herum. Aber in mancher Hinsicht leben wir schon länger in einem „Zeitalter der Angst“ - ein Ausdruck, den der englische Dichter W. H. Auden 1947 prägte. Waren früher Atomkrieg oder Waldsterben gegenwärtig, bieten heute Themen wie Artensterben, Klimawandel oder Zuwanderung (neben vielen anderen) Anlass zur Sorge. Doch ist der gesellschaftliche Daueralarm tatsächlich gerechtfertigt? Und: Wie gewinnt man Zuversicht, trotz allem? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Wissensdialog des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) am 2. November 2020 von 16 bis 19 Uhr im Magnus-Haus in Berlin. „In Krisensituationen kann die Wissenschaft nicht immer absolute Sicherheit liefern“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Aber sie kann uns helfen, im Umgang mit Unsicherheit zu bestehen.“

Quelle hierzu auf bfr.bund.de

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