DBL „Der moderne Auftritt ist uns wichtig“

mt_ignore: DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbHWelche Vorteile bringt textiles Leasing für das Konditorenhandwerk? Wie funktionieren Abläufe und Service? Um sich darüber ein Bild zu machen, besuchte Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbundes, in Duisburg ein Vertragswerk der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH.

Perfektdurchdachte Logistik – und dazu mehr sorgfältige Handarbeit als erwartet. Genaudarüber staunte Gerhard Schenk bei seinem Rundgang durch das regionaleDBL-Vertragswerk, die BögeTextil-Service GmbH & Co. KG. So nah war der gelernteKonditormeister aus Augsburg dem Thema Berufskleidung bislang nie. Ein Thema,welches für das Handwerk zunehmend an Bedeutung gewinnt und das Gerhard Schenkin seiner Funktion als Präsident des Deutschen Konditorenbundes den zahlreichenInnungsbetrieben näherbringen möchte. Sein klarer Anspruch: Konstant guterAuftritt und weniger Organisationsaufwand für die Fachbetriebe. Was er vonmoderner Berufskleidung für seine Branche erwartet, machte er im Interviewdeutlich.

Herr Schenk, was ist Ihr erster Eindruck nach dem Rundgang durch das DBL-Vertragswerk?
mt_ignore: DBLErst einmal, dass hinter Logistik und Service eines textilen Dienstleisters perfekte Technik, aber auch sehr viele engagierte Menschen stehen, die daran beteiligt sind.

Zum Deutschen Konditorenbund gehören über 1.400 Fachbetriebe und damit rund 20.000 Beschäftigte – worauf kommt es bei moderner Berufskleidung für die Mitarbeiter heute an?
Beim Rundgang durch das DBL Vertragswerk wurde mir noch einmal klar, dass für eine große Anzahl unserer Fachbetriebe im Konditorenhandwerk ein Anbieter mit Zertifizierung in Bezug auf die Berufskleidung wichtig ist. Hier erfüllt der textile Dienstleister viele der von uns gewünschten Kriterien wie dauerhaft gute Optik, Einhaltung der Normen und insbesondere natürlich eine perfekte Hygiene. Für uns im sensiblen Lebensmittelhandwerk gilt es schließlich die gesetzlichen Hygienevorschriften einzuhalten – und dabei spielt die einwandfreie Berufskleidung eine große Rolle.

Wie wichtig ist der gute Auftritt für die Betriebe?
Unsere Kleidung muss stets repräsentativ sein. Das gilt für die Produktion ebenso wie für den Verkauf. Denn vom Konditor wird traditionsgemäß eine hohe Qualität erwartet, die Produkte sollen erstklassig sein. Das gilt auch für den Auftritt unseres Handwerks, hier sollten die hohen Erwartungen in Bezug auf Sauberkeit, Frische und Optik erfüllt werden. Zudem hat sich das Berufsbild des Konditors in den vergangenen Jahren geändert – und damit auch die Anforderungen an unsere Berufskleidung. Es findet gerade ein Strukturwandel statt – die Konditorei, wie vor 50 Jahren gibt es nicht mehr. Das bedauern sicher viele ältere Betriebsinhaber, dies ist aber der Wandel der Zeit.

Was bedeutet das für die Kleidung der Konditoren?
mt_ignore: DBLDie Konditoren haben heute sicherlich mehr Kundenkontakt als früher, zeigen sich z. B. bei Frontbaking oder eben auch beim Frontcooking den Gästen. Hier spielt das moderne Outfit eine wichtige Rolle. Weiterer gravierender Punkt ist die Sauberkeit unserer Kleidung. Es ist einfach selbstverständlich, dass der Konditor mit frischer Berufskleidung durch den Verkaufsraum geht. Hygiene ist ein zentraler Punkt, ebenso der Komfort der Kleidung. Wir arbeiten traditionsgemäß in warmen Produktionsräumen. Unsere Jacken dürfen nicht großartig gestärkt sein – dies ist sehr unangenehm, insbesondere wenn man anfängt zu schwitzen. Das Gewebe der Kleidung sollte hautfreundlich und atmungsaktiv sein, darf keine allergischen Reaktionen auslösen. Gestärkte Kleidung ist hier nicht mehr zeitgemäß. Es muss passen, der Konditor muss sich bewegen können – das ist ganz wichtig. Die Kleidung darf auch nicht leicht entflammbar sein, weil wir teils mit offenem Feuer am Gasherd arbeiten. Hier ist auf normgerechte Kleidung zu achten!

Wird in der Branche eine andere Optik der Kleidung gewünscht?
Im Konditorenhandwerk, insbesondere in der Produktion, wird vorzugsweise weiter weiße Kleidung getragen, wobei gewisse Showteile immer wieder Einfluss haben. Früher war alles klassisch schwarz/weiß, dann hat die Farbe Einzug gehalten. War man in den 80er und 90er Jahren mit rot, gelb, pink eher auf Signalwirkung aus – sprich, je knalliger desto besser – ist heute eine edlere, dezentere Farbgebung gewünscht. Es gibt durchaus Betriebe, die in schwarzen oder dunkelroten Jacken arbeiten, die gezielt Accessoires einsetzen. Als Kopfbedeckung kommen Schiffchen, Käppi oder auch das Haarnetz zum Einsatz – es darf auch ein bisschen cool rüberkommen... Das gilt insbesondere für den Nachwuchs in unserem Handwerk.

Was kommt modisch bei den Azubis an?
Am ersten Tag kommen sich die jungen Nachwuchskräfte oft noch seltsam vor, wenn sie ihre Jeans gegen funktionale Konditorhosen tauschen sollen, spätestens nach einem halben Jahr werden die Hosen aber gerne getragen, weiß der Nachwuchs professionelle Berufskleidung zu schätzen. Moderne Hosen und Jacken sollten locker sitzen, leichte Stoffe und zahlreiche Taschen für Handy und Co. haben. Hier sind Cargohosen gerade besonders beliebt. Für die Betriebe ist wichtig, dass man sich in puncto Kleidung erneuert, modern auftritt – denn die Produktion soll sich schließlich auch mal vorne im Laden zeigen. Wir wollen unsere Konditoren nicht verstecken! Erst recht nicht unsere Konditoreifachverkäuferinnen in modernen Outfits.

Wie wichtig ist der Corporate Design Aspekt in den vergangenen Jahren für die Branche geworden? Und wie reagieren die Betriebe darauf?
Corporate Identity ist ein wichtiges Thema. Natürlich hat jeder Betrieb seine Firmenphilosophie, die er auch mit der Kleidung zum Ausdruck bringen möchte. Wenn ein Kunde den Laden betritt, nimmt er die Ware und die Verkäuferin wahr – sie sollte immer ansprechend rüberkommen. Und dazu gehört ihre Kleidung. Das Outfit der Mitarbeiter sollte zudem Wiedererkennungswert gewährleisten – auch aus ganz pragmatischen Gründen. So sollte der Kunde im Café nicht lange nach der Bedienung Ausschau halten, sie auch unter 50 bis 100 Gästen sofort klar auf den ersten Blick erkennen. Selbstverständlich darf die Bedienung andere Kollektions¬teile tragen als das Verkaufspersonal hinter der Theke – aber es muss in Farbgebung und Design zusammenpassen. Das gilt auch für die Konditoren – und sei es sei nur durch die gleichen Knöpfe. Die Uniformierung wird auch in unserer Branche gefordert.

Was spricht Ihrer Meinung für einen textilen Dienstleister wie die DBL, wo liegen die Vorteile für den Betrieb?
mt_ignore: DBLEs gibt einige Vorteile. In Bezug auf den gewünschten modernen Auftritt ist es sicher förderlich, sich von einem textilen Dienstleister über Neuheiten und Trends für die Branche professionell beraten zu lassen. Wenn ich z. B. einen Drei- oder Fünfjahresvertrag mit der DBL abschließe, und danach sehe, dass die Mode sich in diesem Zeitrahmen geändert hat, kann ich ganz einfach zeitgemäßere Kleidung leasen – und bleibe aktuell. Mit gekaufter Kleidung ist das aufwendiger. Weiterhin gibt der textile Rundum-Service die Sicherheit, dass der Betrieb seinen Mitarbeitern stets saubere Kleidung zu Verfügung stellen kann, der hygienische und gute Auftritt gewährleistet ist. Auch kann der Betriebsinhaber selbst ganz genau steuern, wie oft seine Angestellten die Kleidung wechseln, hängt nicht vom Good Will der Mitarbeiter ab – und ist auf der sicheren Seite.

Sehen Sie für den Fachbetrieb weniger Organisations-aufwand?
Ja, insbesondere wenn es um die Fluktuation der Mitarbeiter geht. Statte ich z. B. meine Azubis mit gekaufter Kleidung aus, bleibe ich bei deren Wechsel des Betriebes später auf der Kleidung sitzen – anders ist das mit geleaster Kleidung. Hier spricht eine hohe Flexibilität bei der Ausstattung für das textile Leasing. Auch ist in den jüngeren Köpfen der Begriff des Leasings wesentlich positiver behaftet als bei vielen Älteren. Früher hieß es eher: „Was mir gehört, das gehört mir!" Das ist heute sicherlich anders. Zudem findet momentan ein Generationswechsel in vielen Fachbetrieben statt. Gerade die jüngeren Betriebsinhaber möchten eher etwas im Betrieb ändern, oftmals den gesamten Auftritt. Dabei nehmen einige auch die professionelle Ausstattung und den Service eines textilen Dienstleisters in Anspruch, geben das komplexe Thema Berufskleidung komplett ab, um den Kopf für ihr Tagesgeschäft freizuhaben. Es ist je nach Größe und Art des Konditorei-Cafés sicherlich eine Überlegung wert.

Herr Schenk, vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen unter:
www.dbl.de 

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